Die Wildkammer

Presse 2011

"Haus des einheimischen Wildes" im alten Bad Sobernheimer Topmarkt?

VG Bad Sobernheim - Petra und Klaus Nieding wollen ihre Wildbrethandlung „Wildkammer“, die sie bislang bei sich zu Hause in Meddersheim betreiben, vergrößern. Am liebsten würden sie in den ehemaligen Rewe-Markt in Bad Sobernheim ziehen und daraus einen Vorzeigebetrieb für die Regionalmarke „SooNahe“ – Niedings sind Gründungsmitglieder der Marke – machen. Ihnen schwebt so etwas wie ein „Haus des einheimischen Wildes“ vor, ein Betrieb, „der die heutigen Anforderungen übererfüllt“.

Darin integriert werden soll ein Gastrobereich mit Showküche, in dem Kochkurse, lukullische Weinproben unter dem Motto „Wild und Wein“ sowie Vorführungen mit prominenten Köchen stattfinden könnten, wie auch Wildhygienekurse und -schulungen. Niedings wollen hierzu etwa Winzer und Gastronomen mit ins Boot holen, einbinden. Und sicherlich finde sich in dem weitläufigen Markt mit knapp 1300 Quadratmeter Nutzfläche auch noch ein Plätzchen für ein Regal, in dem weitere „SooNahe“-Produkte, die zu Wild passen, präsentiert werden. So könnte sich Niedings „Wildkammer“ schnell zu einem „Leuchtturm“-Projekt für „SooNahe“ entwickeln.

Bio-Lebensmittel liegen derzeit voll im Trend

Hintergrund: Die Nachfrage nach Fleisch- und Wurstwaren von heimischem Wild ist riesengroß. „Wir kommen kaum nach mit dem Liefern“, sagt Petra Nieding. Zudem seien Bio-Lebensmittel derzeit voll im Trend. In dieser Hinsicht stehe Wildfleisch ganz vorne: kein Transport- und Schlachtstress der Tiere, absolut artgerechte Haltung, keine Hormon- oder Arzneizusätze. „Dort draußen“, sagt Nieding und zeigt weiträumig in sein Jagdrevier, „das ist 150 Prozent Bio.“

Das sieht offenbar auch ein Unternehmer aus dem Kreisgebiet so. Er hat bei Niedings nachgefragt, ob sie ihn beliefern wollen und können. Mehr als 50 000 Wildbratwürste sind da im Gespräch. Und um die herzustellen, reicht Niedings kleine Küche hinter der Garage nicht mehr aus. Niedings wünschen sich einen Toparbeitsbereich mit Rohrbahnsystem und Winden. Dies ließe sich in dem alten Rewe-Markt – bei den Altsobernheimern wird das immer der Topmarkt bleiben – verwirklichen. Nach und nach soll der Ausbau erfolgen. Positiv für Niedings Pläne: Sozialräume und Toiletten sind schon vorhanden.

Zwei bis drei Arbeitsplätze, so schätzt das Jägerehepaar, könnten zu Beginn entstehen; später vielleicht sogar noch mehr. Voraussetzung ist, dass der Laden läuft. Dafür aber muss der Nachschub an heimischem Wild gewährleistet sein – und zwar das ganze Jahr über. Um dies zu bewerkstelligen, will Nieding eine kreisweit agierende Wildankaufsgenossenschaft gründen.

Garantierter Absatzkanal durch Wildankaufsgenossenschaft

Jäger und Jagdpächter können davon partizipieren. Mehr noch: Ihnen wird ein „garantierter Absatzkanal zu fairen Preisen“ geboten, denkt Nieding. Heißt: Die Mitglieder stellen ihr geschossenes Wild, das dann direkt im Wald mit einem Kühlwagen der Genossenschaft abgeholt wird, zur Verfügung und werden am Jahresende anteilmäßig am Erlös beteiligt.

Diese Pläne zu realisieren, werde dieses Jahr wohl noch in Anspruch nehmen, denken Niedings. Eine Belebung des „Lifestyle“-Angebots wäre das Projekt allemal. Und die Werbung für nachhaltige Jagdausübung hat Klaus Nieding ohnehin stets im Sinn.

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